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HEN90 München

Projektdaten
Auftraggeber: ARGE HEN
Auftragsvolumen: 1,22 Mio. Euro
Fertigstellung: 10/2021
Abteilung: Technik 4
Geschäftsbereich: Elektrotechnik, Photovoltaik
Projektart: Wohnen
Foto: Klenk & Meder

Ing.  Michael Schaff

Projektleiter
m.schaff@klenk.at

Zacken
Über das Projekt

Ing. Michael Schaff:
Wöchentliche Baubesprechungen finden vor Ort statt, durch Corona aber nur mit den notwendigsten Mitarbeitern. Planungskonferenzen über Teams gibt es bei diesem Projekt, das uns viele neue Erfahrungen und neue Vernetzungen bietet, alle zwei Wochen. Außerdem dürfen wir bei diesem Bauvorhaben auch auf die neuen K&M-Container zurückgreifen.

Projektbeschreibung

Mit einem sehr interessanten Projekt sind Ing. Michael Schaff und ein Klenk & Meder-Team in München beschäftigt. Dort gilt es, beim Neubau einer Wohnhausanlage mit 90 Wohnungen und angeschlossener Tagesheimstätte mit zwei Kindergruppen die elektrotechnische Ausstattung durchzuführen. Die Anlage besteht aus fünf einzeln stehenden Gebäuden und einer gemeinsamen Tiefgarage. Die Monteurgruppe ist mit der gesamten Elektroinstallation und mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage betraut. Dabei ist das zehnköpfige Team, das in Deutschland von Obermonteur Mario Schabschneider und seiner Stellvertreterin Karina Holzer umsichtig geführt wird, mit einigen Besonderheiten, die sich aus verschiedenartigen Herangehensweisen und Materialvorgaben in unserem Nachbarland ergeben, konfrontiert. 
So wird hier etwa der Boden der Tiefgarage nicht betoniert, sondern mit Pflastersteinen ausgelegt. Während bei den Fertigbauteilen die arbeitsintensiven Einlegearbeiten gemäß österreichischen Baustellen funktionieren, sind für die restlichen Wände, die aus Ytong-Steinen bestehen, besondere Verbundmaterialien erforderlich. Hier kann man auch gleich vor Ort neue Möglichkeiten mit deutschen Firmen und Lieferanten, die etwa luftdichte Dosen herstellen und verwenden, ausloten. Auch die Beschäftigung mit den deutschen Richtlinien und dem ökologischen Kriterienkatalog einer Kindertagesheimstätte – hier dürfen keine Isolierstoffe austreten, Luftdichtheit ist bei den Materialien und deren Einbau vorgesehen –  erlaubt dem Team, neues Know-how zu erwerben und in Zukunft kompetent einzusetzen. 
Auch die Corona-Tests, um auf der Baustelle überhaupt agieren zu können, sind neu für die Monteure, die sich im Vorfeld für die Arbeit in Deutschland gemeldet hatten und neben dem Sammeln vieler neuer Erfahrungen auch einen besonders guten Job abliefern.