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Rechenzentrum DCAP 376

Projektdaten
Auftraggeber: CoolTec Systems GmbH
Auftragsvolumen: 4,5 Mio. Euro
Fertigstellung: 04/2022
Abteilung: Technik 7
Geschäftsbereich: Elektrotechnik, Netzwerktechnik, SKT
Projektart: Gewerbe/Produktion
Foto: CoolTec Systems GmbH

Ing. Michael Rumpelmayer

Projektleiter
m.rumpelmayer@klenk.at

Zacken
Über das Projekt

Ing. Michael Rumpelmayer:
Bei der Versorgung von Rechenzentren darf es keinen Stromausfall geben. Daher wurden beim Rechenzentrum DCAP in Graz zwei Niederspannungen errichtet, die unabhängig voneinander die Stromversorgung gewährleisten. Sollte eine ausfallen, übernimmt unverzüglich die zweite die Versorgung.  Jede davon ist gepuffert mit einer 
750 kVA USV-Anlage.

Projektbeschreibung

Mit dem neuen Rechenzentrum im südlichen Graz wurde eines der modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren Europas geschaffen. „Das Spezielle an Rechenzentren ist die Versorgung von zwei unabhängigen Netzen inklusive Notstrom und USV-Unterstützung“, erklärt Ing. Michael Rumpelmayer, Projektleiter beim Auftrag im Rechenzentrum in Graz. Sollte es zu Ausfällen bei der Netzversorgung kommen, startet eines der beiden 1.600 kVA starken Notstrom-Dieselaggregate. Bemerkenswert: Mit einem 25.000-Liter-Tank kann das Rechenzentrum 72 Stunden in Betrieb gehalten werden! Klenk & Meder errichtete die komplette Elektroinstallation. Weiters lagen die gesamten sicherheitstechnischen Einrichtungen im Aufgabenbereich von K&M — die Videoüberwachung, die Zutrittskontrolle, die Alarmanlage sowie die Brandmelde- und die Gas-Löschanlage. Baustart war Ende Juni 2021. Nach Abschluss der Leistungstests wurde die Anlage mit 1. April 2022 an den Auftraggeber CoolTec Systems übergeben. Eine Hauptaufgabe von Klenk & Meder bestand in den Verhandlungen mit den Lieferanten und in der Bestellung der Großkomponenten wie Netzaggregate, USV und Niederspannungsanlage. „Alles wurde in doppelter Ausführung aufgebaut, um die Ausfallssicherheit bei dem Rechenzentrum zu erhöhen, weil wir für die Errichtung einen sehr kurzen Ausführungszeitraum zur Verfügung hatten“, schildert Michael Rumpelmayer die Herausforderungen beim Auftrag in der Grazer Alten Poststraße.  Außerdem musste das rund 15-köpfige K&M-Team mit Obermonteur Hermann Loibner und Stellvertreter Jürgen Veigl die damals aktuell gültigen Corona-Maßnahmen einhalten. Und es war auch nicht einfach, qualifiziertes Personal von den Leasing-Firmen zu bekommen, erklärt Michael Rumpelmayer: „Das erhöhte den Aufwand bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, weil zusätzliche Arbeitsvorbereitung und Kontrollen erforderlich waren.“